Transformationstraining für Mission Female

Mission accomplished: Bewegt und tief beeindruckt vom Training mit den Damen von #missionfemale! Souverän, spontan und zielführend kommunizieren und handeln – in einer Arbeitswelt zwischen Steinzeit und Paradigmenwechsel.

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Online-Businesstheater mit der SVA Nord

Nach einem arbeits- und faktenreichen Tag durften sich die 120 Teilnehmenden des SVA Nord-Halbjahresmeetings von uns mit viel Spaß und Energie mit einer Online-Businesstheatershow betanken lassen. 

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Coaching Auftreten & Wirkung

Katharina Butting durfte letzte Woche live eine sehr beeindruckende Frau in ihrer Rolle als Führungskraft bei einem großen Energieversorger in Stuttgart unterstützen.

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Storytelling? Directly into the brain!

Menschen lieben Geschichten! Wie funktioniert Storytelling und warum sind gute Stories so wichtig bei der Vermittlung von Inhalten im Unternehmensalltag? Dies erzählt Storytelling-Expertin Nadine Antler im Interview mit Julia Hisserich.

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Abgefilmtes Improtheater? NIEMALS!

Ich bringe als Schauspielerin schon ein paar Jahre Erfahrung vor der Kamera mit, aber ehrlich gesagt habe ich Improvisationstheater und Kameraarbeit bisher immer säuberlich getrennt. Im Camera Acting Boot Camp von Schauspielcoach Hendrik Martz trafen schließlich improvisierte Szenen mit absoluter Kamerapräzision zusammen – ein Erfahrungsbericht von Juliane Behneke.

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Willkommen im Wandel!

Herzlich willkommen auf der Steife Brise Website!

Sieht neu aus? Ist auch neu.

Ist ungewohnt? Gern geschehen!

 

Sie sind im Wandel, wir sind es, und mit uns die ganze Welt. Da hilft der Blick auf das, was beständig ist.

Bei uns ist das unser Herzstück – die Fähigkeit zu improvisieren. Einen Plan zu haben, ihn jedoch loslassen zu können, wenn er seine Wirksamkeit verliert.

 

Dazu brauchen wir nur:

Im Moment zu sein.

Mut zum Risiko zu haben.

Ja zu sagen – besser: Ja genau, und.

Diese drei Schlüsselelemente unserer Steife-Brise-Philosophie bedeuten für uns:

Wir können nicht alles beeinflussen – aber wir können unsere Haltung selbst bestimmen und so im Sinne unserer Ziele die Welt mitgestalten.

Wir wissen, wie Sie diese Veränderungskompetenzen methodisch trainieren und umsetzen können. Mit unseren Trainings, die auch online wirksam sind, z.B. Präsentieren, Auftreten und Wirkung in Online-Situationen.
Wir lieben es, Ihnen diese Möglichkeiten zu vermitteln.

Mit Businesstheater, das online und hybrid neue Erfahrungs- und Lernräume öffnet, z.B. mit unseren virtuellen Events. Und wir lassen uns dafür von Ihnen und Ihrer Welt inspirieren.

Unsere neuen Formate vereinen langjährige Erfahrung im Tun, im Kontakt zur Welt heute und mit bewusstem Blick in die Zukunft.

Wir wollen uns nicht gewöhnen! Wir wollen hören und sehen, was Sie sagen und vorhaben. Dabei hilft es, neue Reize zu setzen, Gewohntes umzustellen, Körper und Geist mit Neuem zu erfrischen.
Wir wollen gewohnt ungewohnt sein – und das sind wir gerne.

 

Wir freuen uns, dass Sie hier sind, und wünschen Ihnen
viel Vergnügen beim Entdecken unserer und Ihrer neuen Seiten!

 

Ihre Steife Brise

 

 

Berufsberatung

Was war Ihr Traumberuf als Kind?

Sportler*in, Astronaut*in, Ärztin, Tee-Spezialist, Truckerfahrer*in, Vertriebskanone, Model? Oder doch lieber Groot mittendrin im Kosmos und Plasma Boy, der in jede Fuge kriechen kann? Oder sind Sie eher vernünftig und realistisch vorgegangen? Und war es vielleicht sogar realistisch, Astronaut*in zu werden? Für manche ist das ganz normal: Als wir im Februar zu einem Change-Management-Seminar an der Universität Samara eingeladen waren, schien es nicht weiter erstaunlich, in der Raumfahrtmetropole an der Wolga einen Kosmonauten zu treffen. Im Bild allerdings nur sein Raumkapsel-Reiseoutfit.

 So reist man in den Kosmos.

 

Ich dagegen habe mit 8 Jahren in mein liebevoll von meiner Grundschullehrerin Elke Eger angeleitetes “Ich-Heft“ geschrieben:  Im Jahr 2000 möchte ich Sängerin sein und in der Drehscheibe singen. Später schien mir das absurd – nicht nur, weil das Boulevardmagazin im ZDF meine Liedauswahl bestimmt abgeschmettert hätte. Und heute? Am Ende des Jahres 2020 bin ich geschäftsführende Partnerin des Theaters Steife Brise und erlebe mich und meine Kolleg*innen im Start-up-Modus. Und Musik ist in der Luft! Neben dräuendem Stampfen und Wummern funkeln helle, neue Töne.

 

Alles anders, alles neu. Mit uns sehe ich Kund*innen, die plötzlich sich selbst und die Sinnhaftigkeit ihres Unternehmens in Frage oder gar ins Abseits gestellt sehen. Trotz großer Anstrengung, Wut und Ungewissheit wandeln sie fast schlafwandlerisch auf den Spuren der Prinzen aus Serendip: Sie nutzen die unerwarteten Herausforderungen, um ihr Geschäft zu revolutionieren oder gar etwas ganz Neues zu beginnen. Auf Emotionen wird gesurft, wo vorher die Ratio morgens mit der Krawatte an die Business-Rüstung geknotet wurde. Oder sie werfen hin. Oder sie erfinden sich neu. Oder sie überwinden ihr Ego und starten gemeinnützige Unterfangen. Motiviert von Treue, Mitgefühl, Entscheidungskraft. Werden zu Gefährten mit ganz Andersartigen und machen sich auf ins Ungewisse. Die Zukunft als Ziel.

 

Resignation. Regnose. Regeneration.

 

Zurück zur Berufswahl

In Monty Pythons‘ Wunderbare Welt der Schwerkraft will der „ausgesprochen langweilige“ Buchhalter Herbert Anchovy aus seiner Routine ausbrechen und Löwenbändiger werden, verwechselt jedoch Löwen mit Ameisenbären. Ich war unter kollektivem Gelächter immer heimlich traurig bei diesem exzellenten Sketch. Warum? Jetzt, da ein Politiker Schaffenden eines ganzen Wirtschaftszweiges sagt, welche Berufe sie doch besser wählen sollten, weiß ich es endlich: Wenn Entscheidungsfreiheit, Talent, Neigung, Neugierde, Innovationskraft und Gestaltungswillen plötzlich zum Verhängnis werden, weiß ich, wie groß die Enttäuschung für Herbert Anchovy angesichts der Konfrontation durch den Berufsberater ist, der ihn in die gewohnten Bahnen zurückweist.

Glück wiederum habe ich jetzt, unseren fachlich fehlerfreien Buchalter dabei zu erleben, wie er bei der erfinderischen Entwicklung von hybriden Events, Online-Shows und Streaming-Technik aufblüht und experimentierfreudig und mit Pioniergeist sich und die Welt neu gestaltet.

Publikumswunsch aus unserem Stück „Vernetzt“, 2019, von Katharina Butting und Verena Lohner

  

Zurück in die Zukunft – Ein Navajo-Crahkurs in Ambiguitätstoleranz

Im März 2020 machten meine Mutter und ich auf unserem lange präzise geplanten USA-Roadtrip – die Pandemie von Chicago nach San Francisco immer zähnefletschend im Rückspiegel unseres RVs – auch Halt im Monument Valley. Einen Tag vor Beginn der Saison, die nie begann. Dort ließ ich mich in einer oszillierenden Verfassung zwischen Faszination, Hingabe, Erschöpfung und Fatalismus darauf ein, am folgenden Tag mit Daniel eine Trucktour durchs Valley zu machen. Daniel war der am wenigsten hartnäckige Navajo mit der Lizenz, Gästen den Zauber des Landes seiner Ahnen mit einem abgehalfterten blauen Toyota zu erschließen.

Am nächsten Morgen stand Daniels Wagen auf dem gespenstisch leeren Parkplatz zur geplanten Zeit bereit. Meine Mutter war skeptisch. Grundsätzlich. Da ist was faul dran. Wir hatten sparsam 1 Stunde gebucht – das Basis-Paket.

Die Fahrt begann. Wir kamen ins Gespräch.

„Wie heißen die „Betende Schwestern“-Felsen denn bei den Navajo?“

„Felsen, die gut aufeinander ruhen.“

„Wie siehst du die Corona-Pandemie? Was macht ihr hier, wenn keine Touristen kommen?“

„Wir haben schon ganz andere Katastrophen überstanden.“

„Was machst du, wenn du nicht Tourist-Guide bist?“

„Ich kümmere mich um die Pferde. Oder halte unser Haus in Stand. Ich schaue, was die Gemeinschaft oder Natur gerade braucht, und packe da an. Manchmal spiele ich in Filmen. Hier habe ich in Zurück in die Zukunft III Marty McFly auf dem Pferd gejagt, das war sehr lustig… Habt ihr noch Zeit? Dann machen wir die Tour etwas länger… Was wollt ihr wissen, was wollt ihr sehen?“

Eine spannende Begegnung mit einem Menschen, der sich nicht in seinem Beruf gefangen sieht und nicht den Kopf in den Sand steckt, wenn das Gewohnte in Stücke zerspringt. Der sich mit dem, was gerade möglich ist, arrangiert und das Gegebene zu gestalten weiß.

Die anfänglich argwöhnischen Blicke meiner Mutter wichen einem entspannten Strahlen.

Wir waren fast drei Stunden gemeinsam unterwegs. In Lehm-Hogans (halbkugelförmige Platzwunder-Wohnhäuser), im unsterblichen Mysterium der Vorfahren, dem intuitiven Naturwissen, dem Storytelling als Entwicklungspraxis und dem Überleben mit Werten, Sinn, Selbsttreue und Kompromissen. Drei Stunden Intensiv-Kurs Change, Innovation, Tradition, Mut, Wandlungsfähigkeit, Selbstverantwortung, Stabilität, Spielfreude und Menschlichkeit.

„Daniel, das war jetzt viel länger als geplant, was schulden wir dir noch?“

„Nichts. Ihr hattet eine gute Zeit – das ist das Beste, was mir heute passieren konnte.“

Nach unserer Tour schloss das Valley wegen der Covid-19-Maßnahmen für die Öffentlichkeit.

 

 

Ca. 1500 Jahre alte Petroglyphen und der Arm eines Schauspielers

 

Was ist Ihr Traumberuf jetzt?

„Alles Wichtige und Praktische über Kommunikation habe ich von einem Schauspieler gelernt.  Machen Sie das bitte auch mit meinen Leuten.“ Das sagte mir mal ein britischer Teamleiter im Briefing. Es ging um hochkarätige internationale Spezialist*innen in einem Logistik-Unternehmen, die als interdisziplinäres Team zukunftsfähig gemacht werden sollten.

Solche Aufgeschlossenheit und Neugierde für Artfremdes, die Freude am Entdecken, am Wagnis, neu zu lernen, beobachte ich auch im Moment wieder. Bei Leuten, die, auch wenn der Horizont noch voll garstiger undefinierbarer Herausforderungen ist, sich entscheiden, glücklich zu sein. Manche sind dabei in aller Welt und dem Kosmos unterwegs, andere gestalten ihr nächstes Umfeld nach ihren Möglichkeiten für jetzt und morgen. Egal, ob an ihnen ein Löwendompteur, Schauspieler oder eine Indianerprinzessin verloren gegangen ist.

 

Ihre Verena Lohner

 

Kopf hoch – die Positive Psychologie im Businesstheater

New Work ist vom Buzzword zur neuen Realität geworden. Neben den voranschreitenden technischen und strukturellen Folgen der Digitalisierung und Globalisierung hat spätestens die Covid-19-Pandemie für weitere massive Veränderungen in der Arbeitswelt gesorgt.

Agilität und Flexibilität gepaart mit Sicherheit und Sinnhaftigkeit kristallisierten sich dabei im Moment der drohenden Unbekannten als überlebenswichtige Werte heraus. Im Jahr 2020 wurde sichtbar wie selten, welche Erschütterung Veränderung für Menschen, Unternehmen, Organisationen bedeuten kann.

Veränderung löst in uns Menschen meist erstmal eine Abwehrhaltung aus. Wir erstarren, der Atem stockt, das Denken kennt nur eine Richtung: “Nein”. Unseren Urahnen gleich sehen wir unsere grundsätzlichen Bedürfnisse wie Schlafen, Essen, Trinken, Wärme – heute oft vertreten durch Erfolg, Sicherheit, Wohlstand, Status etc. – gefährdet, wenn sich die Welt um uns verschiebt.

Die Aussicht auf den Verlust der vertrauten Routine versperrt dabei die Perspektive auf mögliche Chancen, Entwicklungen und Verbesserungen.

Diesen urmenschlichen psychologischen Mechanismen begegnen wir in unserer Arbeit mit Businesstheater und Training praktisch mit den Grundprinzipien der Improvisation. In jüngerer Zeit betont auch die Positive Psychologie die Wirksamkeit und Bedeutung dieser Prinzipien:

  • Optimismus / positive Grundhaltung
  • Wahrnehmung der mentalen und körperlichen Impulse
  • Selbstvertrauen /
  • Mut
  • Empathie – anderen zuhören und sich in Bezug dazu setzen
  • Im Moment sein – Fehler eingestehen und als Entwicklungsmotor nutzen
Diese Prinzipien setzen wir vielseitig bei unseren Kund*innen ein.

 

Stärkung einer Atmosphäre der Akzeptanz und Offenheit

Wir begleiten immer wieder Firmenveranstaltungen, auf deren Agenda neben viel Fachinput auch unbequeme Botschaften stehen. In diesem Fall stehen alle Beteiligten im Vorfeld verständlicherweise unter Spannung.
Wir nutzen unsere Methoden, um dieser Spannung einen Raum und ein Ventil zu geben: Im Sinne der Positiven Psychologie greifen wir die Spannung ehrlich auf, wo sonst „gedeckelt“ wird.
Wir motivieren Perspektivenwechsel und Offenheit – bevor automatisch das bekannte „JA, ABER…“ kommt.
Wir ermöglichen gezielt, dass Führungskräfte und Belegschaften so sachlich wie nötig und gesund emotional wie möglich auf die Situation blicken können.
„Positiv“ kann in diesem Fall bedeuten zu sagen: “Ja, das ist hart gerade, und ich mag es nicht. Und deshalb sehe ich, wie es besser gehen kann.” Diese bewertungsfreie Akzeptanz ermöglicht eine sachliche Auseinandersetzung und weitere Handlungsschritte.

 

Das Broadening für Kopf und Körper

Dem Veranstaltungsziel folgend greifen wir die negativen Punkte auf und beleuchten sie spielerisch und wertschätzend aus unserer Warte. Die Teilnehmenden wissen sich sich und ihre Meinung als gesehenen gehört, ohne Konsequenzen fürchten zu müsse. Wir holen die Menschen in ihren Erwartungen und Befinden ab.

Dazu lenken wir die Aufmerksamkeit niedrigschwellig auf die körperlichen und mentalen Spannungen und lösen diese durch gezielte Interaktion. Gemeinsames niveauvolles Lachen, Atmen und sogar Dampf-Ablassen öffnet neue Blick- und Denkrichtungen! Und schafft eine ganz spezielle Energie und Bereitschaft, sich mit den Themen auseinanderzusetzen.

Der Fokus der Beteiligten richtet sich vom Problem zur Möglichkeit, von der vorausgesetzten Sinnlosigkeit zur Bereitschaft für Sinnhaftigkeit. Und sollte es einmal nur Erfreuliches zu bearbeiten geben, profitiert auch dieser Inhalt von wachen, aktiven Teilnehmenden!

 

Erfolg als Haltungssache: Aktivität und Interaktion

Die Fachthemen der Veranstaltung werden im Wechsel mit aktiven, themenorientierten Impulsen vermittelt, was die körperliche und geistige Aufnahme- und Interaktionsfähigkeit der Teilnehmenden steigert. Die Teilnehmenden können so allen Herausforderungen aktiv und wach begegnen.

Wir sehen die Menschen hier vor allem auch als Mitgestaltende, die sich mit dem aktuellen Prozess auseinandersetzen. Sich mit einem Ergebnis identifizieren zu können, motiviert, Erfolge zu erzielen und Teil davon zu sein.

 

Mehr zum Hintergrund der Positiven Psychologie:

 

Autorin: Verena Lohner

Unser Körper spricht

Die Körpersprache als zentrales Kommunikationsmittel wird oft unterschätzt. Wir legen das Hauptaugenmerk meist auf die Inhalte, Themen und Meinungen, die wir anderen durch Sprache nahebringen möchten.

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