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Unser Körper spricht

Ihren Körper „zielführend einbringen“

Die Körpersprache als zentrales Kommunikationsmittel wird oft gehörig unterschätzt. Wir legen das Hauptaugenmerk meist auf die Inhalte, Themen und Meinungen, die wir anderen durch Sprache nahebringen möchten. Wir konzentrieren uns also auf die Sachebene. Körpersprache hingegen ist die erste, ursprüngliche und unverfälschte Sprache der Menschheit – viel älter als die verbale Sprache. Sie ist die Sprache der Beziehungsebene, auf der unweigerlich zum Ausdruck kommt, wie mein Gegenüber und ich zueinander stehen.

Es lohnt sich, unsere Körpersprache zu erkunden; dann können wir besser verstehen, warum wir wirken, wie wir wirken, und dies sogar günstig beeinflussen.

 

Gefühle und innere Haltung mit dem Körper ausdrücken

Durch die Sprache unseres Körpers drücken wir – bewusst wie unbewusst – Gefühle und innere Haltungen aus. Sie gibt zum Beispiel Aufschluss über Zustimmung und Ablehnung gegenüber Angelegenheiten oder Menschen. Sie macht Gefühlszustände wie Anspannung, Freude, Begeisterung und Interesse sichtbar. Außerdem nutzen wir sie, um Sachverhalte mit Gesten verständlicher zu machen und innere Bilder zu transportieren.

 

Wie können wir unseren Körper „richtig“ sprechen lassen?

Ich bin Schauspielerin und Regisseurin, und ich trainiere seit vielen Jahren Menschen in ihrem beruflichen „Auftreten“. Immer wieder höre ich den Satz: „Ich komme in einigen Situationen anders rüber, als ich mich fühle und es will. Das finde ich frustrierend.“

Doch was können wir tun, um das, was wir vermitteln wollen, und die Art, wie wir dies tun, mehr zur Deckung zu bringen? Wie können wir klarer „körpersprechen“?

Dafür fangen wir bei uns selbst an, unsere Wahrnehmung dafür zu sensibilisieren, was wir an körpersprachlichen Signalen aussenden. Unser Körper ist dasjenige Werkzeug, mit dem wir all unsere Belange unmittelbar transportieren, und da ist es wünschenswert, dass er Aussagen tätigt, die wir auch beabsichtigen. Unsere Körpersprache soll unsere authentischen Vorhaben unterstützen. So verhindern wir Widersprüchlichkeiten und können in unserem eigenen Ausdruck klar, kongruent und präsent sein.

 

Eine Abteilungsleiterin, mit der ich arbeitete, hatte zum Beispiel die Angewohnheit, ihren Kopf zu überstrecken. Ihr war das nicht bewusst, aber sie bemerkte sehr wohl, dass andere empfindlich auf sie reagierten und sie hinter vorgehaltener Hand arrogant nannten. Wir identifizierten die körpersprachliche Gewohnheit, die sie letztlich ja einschränkte, und sie trainierte, ihr Kinn etwas zu senken. Schnell erhielt sie das Feedback, dass sie nun viel zugänglicher wirke. Später schrieb sie mir, dass sich die Kommunikation mit ihrem Team deutlich verbessert habe.

 

Sie hatte ihren eigenen Ausdruck gefunden, passend zu ihrem inneren Empfinden.

Übrigens arbeiten ich oder meine Kolleg*innen in unseren Businesstrainings „Auftreten & Wirkung“ oder „Präsentieren in Onlinesituationen“  an Ihrem persönlichen Auftritt und an Ihrer Körpersprache. Wir beraten Sie hier gerne!

Ihre Katharina Butting

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