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Mit Bewegung im Kopf ins neue Jahr

Mit Bewegung im Kopf ins neue Jahr

Hallo liebe Menschen,

unter dem Motto „Bewegung“ möchte ich gerne mit Euch einige Gedanken teilen. Bewegung – was bedeutet das eigentlich ganz konkret? Bewegung steht für Ortsveränderung im Raum-Zeit-Gefüge, für Positions- und Lageveränderungen, worunter auch das Einnehmen von Standpunkten zu verstehen ist. In unserer Arbeit mit der Kunst des Improvisationstheaters begleiten wir Menschen in Ihrer Bewegung im Innen und Außen, im Lernen und Verändern, im Umdenken und „Umfühlen“.

Aktivierung emotionaler Zentren
Die neurobiologische Erforschung von Veränderungsprozessen hat ergeben, dass selbst die im erwachsenen Gehirn angelegten neuronalen Netzwerke in weitaus stärkerem Maß als bisher angenommen formbar und an neue Nutzungsbedingungen anpassbar sind. Der entscheidende Trigger für derartige Umbauprozesse ist die mit der Aktivierung emotionaler Zentren im Gehirn einhergehende Freisetzung von Botenstoffen. Zur Freisetzung dieser Botenstoffe kommt es immer dann, wenn etwas Aufregendes oder Unerwartetes geschieht: Das kann zum Beispiel ein Auftauchen einer neuen Situation oder auch die Bewältigung eines bestehenden Problems sein.

Das heißt: Um Menschen also überhaupt verändern zu können, muss man sie „berühren“, das heißt sie mit (positiven) Erlebnissen in Berührung bringen und sie aus ihrem „geborgenen Fundament“ heraus in Bewegung und positive Erfahrungen zu bringen.

Und was hat das jetzt mit Improvisationstheater zu tun?
Bewegung heißt Leben. Wenn im Menschen keine Bewegung mehr stattfinden kann, bedeutet das Krankheit oder Tod. Krank macht die Konfrontation mit instabilen Situationen jedoch erst, wenn wir keine Strategien entwickeln, damit umzugehen. Diese Strategien muss der Mensch durch Erfahrungen erwerben. Wir bewegen uns mit den Menschen im geschützten Raum des Seminars und trainieren das Agieren in der Arbeits- und Alltagspraxis.

Es gibt keine Sinneseindrücke, die man einzeln im Hirn abspeichern kann. Alles ist miteinander verkoppelt und vernetzt. Deshalb haben wir Übungen auf der Basis des Improvisationstheaters und der Neurowissenschaft entwickelt, die die Herausforderungen in Veränderungsprozessen mit allen Sinnen erlebbar machen.

Aus den Erfahrungen, die die Menschen bei der Arbeit mit der Steifen Brise machen, entwickelt sich in ihnen Selbstvertrauen und die Lust, Neues zu entwickeln und zu erleben.

Das ist unsere Leidenschaft, innere Bewegung mit Spaß zu vermitteln und Neugier auf Entwicklung und Veränderung wach zu kitzeln. Wir begleiten den Menschen dabei, in seinen Flow zu kommen.

                               

Mit dem Sich-Ausprobieren in unseren Seminaren sammeln Menschen wichtige Erfahrungen, die ihnen Lust an der Bewegung machen:

  • Unkontrollierbares in Kontrollierbares umwandeln können, da es in Übungen in Sequenzen „fassbar“gemacht wird.
  • Die Nähe anderer Menschen erleben und in dieser Nähe Orientierung finden. Das heißt sich im Neuen mit Vertrauen und Zuversicht bewegen können und Handlungsoptionen verankern.
  • Veränderungen als Chancen erleben (nicht als Gefahr oder Bedrohung)
  • Gefahren und Bedrohung aus eigener Kraft abwenden können.

Diese Erfahrungen beinhalten immer auch die Bewegung im Bereich der inneren und äußeren Haltung und das Erleben mit allen Sinnen.

Deshalb freuen wir uns sehr, uns im neuen Jahr mit euch bewegen zu können!

Eure Katharina Butting

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Steife Brise – Improvisation. Theater. Training.

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