Aufgeben ist keine Option, heiter scheitern schon!

Terry Gilliam ist der Experte fürs Scheitern. Sein Don Quixote-Filmprojekt und sein unermüdliches Daran-Festhalten sind uns Vorbild für den Mut zum Fehler! Die Steife Brise hat eine Grundregel, die aus der Improphilosophie kommt: Mut zum Fehler oder Mut zum Risiko. Oder wie Hamburger Kollegen von uns es nennen: „Scheiter Heiter“.

Wenn wir unseren Vortrag „Lass den Plan los – aber sei nicht planlos“ als Keynote auf Businessveranstaltungen halten, wird der Punkt „Mut zum Fehler“ immer gerne diskutiert. Gerade in Firmen mit 0-Fehler-Policy ist es wichtig zu verstehen, dass es einen Unterschied zwischen dem Fehler im Produkt und dem in kreativen Arbeitsprozessen gibt.

Terry Gilliam, Filmregisseur und einer der Mitbegründer der Gruppe Monty Python, ist aus unserer Sicht DER Experte für „heiter scheitern“. Neben bekannten Filmen wie „König der Fischer“, „Brazil“ und „12 Monkeys“ arbeitete Gilliam seit fast 30 Jahren an der Verfilmung von Don Quixote. „Don Quixote ist ein Held, der unbeirrt von der Realität und jeglicher Logik vergnügt in den Kampf schreitet und diese Vorstellung reizt Terry Gilliam,“ so der Produzent der Filmproduktion. Doch 2018 kam der Film endlich auf die Leinwand. Kinostart war der 27. September 2018. Wie ist ihm das gelungen? Was ihn durch all seine Filme und Rückschläge begleitet hat, sind Humor und der Mut zum Risiko.

Windmühle

Wer dem „heiteren Scheitern“ zuschauen möchte, sollte sich den Dokumentarfilm „Lost in La Mancha“ anschauen. Jets einer nahen NATO-Basis stiegen ständig während des Drehs auf. Das gesamte Filmset in der Wüstenlandschaft wurde von einem Orkanregen davongespült. Der ursprüngliche Hauptdarsteller Jean Rochefort durfte wegen eines Bandscheibenvorfalls nicht mehr reiten, und die Dreharbeiten wurden schließlich abgebrochen. Johnny Depp spielte noch vor Investoren im Studio, während Gilliam schon wusste, dass das Projekt eine Geschichte des Scheiterns werden würde. Die Rechte am Film gingen in den Besitz der deutschen Versicherungsfirma über, die den Film versichert hatte, was eine Neuaufnahme der Dreharbeiten jahrelang verzögerte. Nach fünf neuen Anläufen hat Gilliam 2018 das Vorhaben doch noch in seinen Film “The Man Who Killed Don Quixote” verwandelt.

Die zwei jungen Dokumentarfilmer von „Lost in La Mancha“ wollten ein Making-of drehen. Noch während sie drehten, merkten sie, dass die Filmproduktion in einem Desaster enden wird. Sie interviewten Terry Gilliam dazu, und er sagte: „Eigentlich sollte es zwei Filme geben. Meinen und euren. Jetzt wird es nur noch euren geben – aber dieser Film wird ganz besonders werden. Dreht mal schön weiter, wie ich hier untergehe“.

Heiter scheitern!

Lost in La Mancha” für 3,99 online ausleihen
… oder Sie besuchen uns, und wir schauen ihn uns gemeinsam an. Es ist einer der Lieblingsfilme von Torsten Voller.

Geschrieben am 29. Oktober 2018 von Carmen Below

Aufgeben ist keine Option, heiter scheitern schon!

Terry Gilliam ist der Experte fürs Scheitern. Sein Don Quixote-Filmprojekt und sein unermüdliches Daran-Festhalten sind uns Vorbild für den Mut zum Fehler! Die Steife Brise hat eine Grundregel, die aus der Improphilosophie kommt: Mut zum Fehler oder Mut zum Risiko. Oder wie Hamburger Kollegen von uns es nennen: „Scheiter Heiter“.

Wenn wir unseren Vortrag „Lass den Plan los – aber sei nicht planlos“ als Keynote auf Businessveranstaltungen halten, wird der Punkt „Mut zum Fehler“ immer gerne diskutiert. Gerade in Firmen mit 0-Fehler-Policy ist es wichtig zu verstehen, dass es einen Unterschied zwischen dem Fehler im Produkt und dem in kreativen Arbeitsprozessen gibt.

Terry Gilliam, Filmregisseur und einer der Mitbegründer der Gruppe Monty Python, ist aus unserer Sicht DER Experte für „heiter scheitern“. Neben bekannten Filmen wie „König der Fischer“, „Brazil“ und „12 Monkeys“ arbeitete Gilliam seit fast 30 Jahren an der Verfilmung von Don Quixote. „Don Quixote ist ein Held, der unbeirrt von der Realität und jeglicher Logik vergnügt in den Kampf schreitet und diese Vorstellung reizt Terry Gilliam,“ so der Produzent der Filmproduktion. Doch 2018 kam der Film endlich auf die Leinwand. Kinostart war der 27. September 2018. Wie ist ihm das gelungen? Was ihn durch all seine Filme und Rückschläge begleitet hat, sind Humor und der Mut zum Risiko.

Windmühle

Wer dem „heiteren Scheitern“ zuschauen möchte, sollte sich den Dokumentarfilm „Lost in La Mancha“ anschauen. Jets einer nahen NATO-Basis stiegen ständig während des Drehs auf. Das gesamte Filmset in der Wüstenlandschaft wurde von einem Orkanregen davongespült. Der ursprüngliche Hauptdarsteller Jean Rochefort durfte wegen eines Bandscheibenvorfalls nicht mehr reiten, und die Dreharbeiten wurden schließlich abgebrochen. Johnny Depp spielte noch vor Investoren im Studio, während Gilliam schon wusste, dass das Projekt eine Geschichte des Scheiterns werden würde. Die Rechte am Film gingen in den Besitz der deutschen Versicherungsfirma über, die den Film versichert hatte, was eine Neuaufnahme der Dreharbeiten jahrelang verzögerte. Nach fünf neuen Anläufen hat Gilliam 2018 das Vorhaben doch noch in seinen Film “The Man Who Killed Don Quixote” verwandelt.

Die zwei jungen Dokumentarfilmer von „Lost in La Mancha“ wollten ein Making-of drehen. Noch während sie drehten, merkten sie, dass die Filmproduktion in einem Desaster enden wird. Sie interviewten Terry Gilliam dazu, und er sagte: „Eigentlich sollte es zwei Filme geben. Meinen und euren. Jetzt wird es nur noch euren geben – aber dieser Film wird ganz besonders werden. Dreht mal schön weiter, wie ich hier untergehe“.

Heiter scheitern!

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… oder Sie besuchen uns, und wir schauen ihn uns gemeinsam an. Es ist einer der Lieblingsfilme von Torsten Voller.

Geschrieben am 29. Oktober 2018 von Carmen Below