König zum Zukunftstag bei Heinrich Schmid

Über die Agentur Reccon mit ins Boot geholt hat die Steife Brise für Heinrich Schmid zum Zukunftstag eine Königs-Episode gespielt.

Kunde
Heinrich Schmid ist ein Dienstleister für das Handwerk. Sie agieren bundesweit, vorwiegend in Süd- und Mitteldeutschland. Als Malerbetrieb begonnen, sind sie gewachsen zu einem Allround-Baustellenservice aus einer Hand, der Partnerwerkstätten aus den verschiedensten Gewerken vereint.

Ziel
Die Aufgabe der Steifen Brise war es, die Talkrunde einzuführen, die über das Online-Tool “Soll-Ist-Vortrieb” ging. Das ist ein Tool, das punktgenau und aktuell den Stand auf der Baustelle wiedergibt: welche Gewerke sind involviert, wie weit sind die einzelnen Bereiche und wo bewegen sich ungefähr die Kosten.

Lösung
Entscheidend ist es, dieses Tool erst einmal im Betriebs-Workflow einzuführen. Das bedarf einiger Vorbereitung und einer Einarbeitung. Es stoppt also den Ablauf eher, als dass es ihn unterstützt, so die Vorbehalte. Wie das Gleichnis mit dem Waldarbeiter zeigt ein fataler Irrtum: Ein Arbeiter sägt im Wald einen Baum mit einer unscharfen Säge. Nachgefragt, warum er denn seine Säge nicht schärfen gehe, bevor er weiter arbeitet, antwortet der: “Nee, keine Zeit.”

Man braucht Vorlauf und Geduld, aber dann läuft es um so besser. Wie das so häufig ist, machen diese Veränderungen Angst und es ist eine Führungsaufgabe, sie einzuführen. Wenn die Führungskräfte dran bleiben, sich nicht verweigern, es mit langem Atem unterstützen, wird es auch gut angenommen.

Königs-Episode
Die Steife Brise hat die Talkrunde eingeleitet mit einem geschriebenen Königs-Stück: Ein König lässt sich gerade sein Traumschloss bauen und ist total neugierig wie der Stand auf der Baustelle war. Er greift zu einem Trick und verkleidet sich als Maler. Auf der Baustelle trifft er auf einen gestresste Vorarbeiter, weil seine Baustelle nicht gut koordiniert ist. Es gilt, 164 Fenster zu lackieren, aber leider hatte man ihm nur die Facharbeiter mit den dicken Fingern geschickt, inklusive König alias Maler selbst, der sich daraufhin zu erkennen gibt. Nachgefragt, ob das denn nicht besser ginge, stellt der Vorarbeiter das Tool vor, dass den Betrieb der Baustelle aber für eine Weile zum Stillstand bringen würde, um danach nur um so schneller fertig werden zu können.

Danach wurden sieben Experten auf die Bühne geladen, die das Tool diskutierten.

Geschrieben am 3. November 2016 von Carmen Below