Dilemma MaLachen gewinnt

Bei der 15. Impronale in Halle vom 30.11. bis 2.12.2017 gewinnt die Koproduktion Dilemma MaLachen zwischen Wolfgang Lüchtrath und der Steifen Brise den Preis der Jury! In der Begründung lobte die Jury ausdrücklich den “mutigen gesellschaftspolitischen Anspruch, ein Meinungsforum mit Mitteln des Improtheaters zu eröffnen“. Mit dem Format seien neue Wirkungsfelder erschlossen worden, die es weiterzuentwickeln gelte.

Dilemma MaLachen – Zum Format

Dilemma_Halle2017In einem Dilemma gibt es kein richtiges oder falsches Handeln. In einem Dilemma kannst Du nur zwischen Möglichkeiten wählen, die alle schlecht sind. Dennoch musst Du entscheiden.

Wissend, dass jede Entscheidung einen hohen Preis fordern wird.
Und wissend, dass ich mit den Konsequenzen leben muss.
Also ist es gut, erst einmal gründlich nachzudenken, bevor ich mich entscheide.
Wir haben uns gefragt: Kann Denken unterhaltend sein? Ja. Es kann.
Deshalb improvisieren wir Dilemmata.

Ziel dieses Theaterlabors ist es, mit humorvoller Ernsthaftigkeit ethische und moralische Fragen zu stellen. Und zwar solche, die sich einer „richtigen“ oder „falschen“ Lösung entziehen. Dabei steht nicht die Szene, sondern das gedankliche Entwickeln im Vordergrund. SchauspielerInnnen und ZuschauerInnen füllen den Bühnenraum gemeinsam mit ihren Gedanken, Biografien und Ideen. Eine Trennung zwischen SchauspielerInnen und Publikum existiert nicht. Alle können sich aktiv einbringen.

Wir freuen uns, dass wir mit diesem Format, das wir bereits im LICHTHOF Theater und bei Gängeimpro in Hamburg gespielt haben, zur 15. Impronale nach Halle eingeladen waren und die Jury überzeugen konnten. Vielen Dank Halle!!

Es spielen in dieser Koproduktion:

Wolfgang Lüchtrath gründete 1998 mit „Die Koenigs“ in Köln das erste Improvisationstheater in Deutschland, das sich ausschließlich auf Unternehmenstheater spezialisiert hat. Seither hat er in über 900 Unternehmen Strategie-, Vertriebs- oder Marketingthemen in Theater umgesetzt. Für Improvisation begeistert sich Lüchtrath seit seiner Zeit beim Bonner Theater „Die Springmaus“, wo er von 1993 bis 1997 Schauspieler war.

Verena Lohner ist Schauspielerin, Trainerin, Konzepterin und künstlerische Leitung am Theater „Steife Brise“ in Hamburg. In Sachen, Forschung, Entwicklung und Abenteuer ist sie weltweit in Theatern, Unternehmen und auf Festivals unterwegs – mit eigenen Formaten, Workshops und als Spielerin. Europäische Korperarbeit und kanadische Clown-Philosophie sind in ihrer Arbeit ebenso lebendig wie japanische Erzählkunst.

Knut Kalbertodt spielt seit 18 Jahren Improtheater und ist nach vielen bewegten Theater-Stationen in Hamburg angekommen. Er ist leitendes Mitglied des Theaters „Steife BriseHamburg und kümmert sich neben seinem schauspielerischen Engagement um die Programmgestaltung und Formatneuentwicklung. Sein besonderes persönliches Interesse beim Impro-Theater gilt der Verquickung von Strukturen und Anarchismus.

Geschrieben am 14. Dezember 2017 von Carmen Below

Dilemma MaLachen gewinnt

Bei der 15. Impronale in Halle vom 30.11. bis 2.12.2017 gewinnt die Koproduktion Dilemma MaLachen zwischen Wolfgang Lüchtrath und der Steifen Brise den Preis der Jury! In der Begründung lobte die Jury ausdrücklich den “mutigen gesellschaftspolitischen Anspruch, ein Meinungsforum mit Mitteln des Improtheaters zu eröffnen“. Mit dem Format seien neue Wirkungsfelder erschlossen worden, die es weiterzuentwickeln gelte.

Dilemma MaLachen – Zum Format

Dilemma_Halle2017In einem Dilemma gibt es kein richtiges oder falsches Handeln. In einem Dilemma kannst Du nur zwischen Möglichkeiten wählen, die alle schlecht sind. Dennoch musst Du entscheiden.

Wissend, dass jede Entscheidung einen hohen Preis fordern wird.
Und wissend, dass ich mit den Konsequenzen leben muss.
Also ist es gut, erst einmal gründlich nachzudenken, bevor ich mich entscheide.
Wir haben uns gefragt: Kann Denken unterhaltend sein? Ja. Es kann.
Deshalb improvisieren wir Dilemmata.

Ziel dieses Theaterlabors ist es, mit humorvoller Ernsthaftigkeit ethische und moralische Fragen zu stellen. Und zwar solche, die sich einer „richtigen“ oder „falschen“ Lösung entziehen. Dabei steht nicht die Szene, sondern das gedankliche Entwickeln im Vordergrund. SchauspielerInnnen und ZuschauerInnen füllen den Bühnenraum gemeinsam mit ihren Gedanken, Biografien und Ideen. Eine Trennung zwischen SchauspielerInnen und Publikum existiert nicht. Alle können sich aktiv einbringen.

Wir freuen uns, dass wir mit diesem Format, das wir bereits im LICHTHOF Theater und bei Gängeimpro in Hamburg gespielt haben, zur 15. Impronale nach Halle eingeladen waren und die Jury überzeugen konnten. Vielen Dank Halle!!

Es spielen in dieser Koproduktion:

Wolfgang Lüchtrath gründete 1998 mit „Die Koenigs“ in Köln das erste Improvisationstheater in Deutschland, das sich ausschließlich auf Unternehmenstheater spezialisiert hat. Seither hat er in über 900 Unternehmen Strategie-, Vertriebs- oder Marketingthemen in Theater umgesetzt. Für Improvisation begeistert sich Lüchtrath seit seiner Zeit beim Bonner Theater „Die Springmaus“, wo er von 1993 bis 1997 Schauspieler war.

Verena Lohner ist Schauspielerin, Trainerin, Konzepterin und künstlerische Leitung am Theater „Steife Brise“ in Hamburg. In Sachen, Forschung, Entwicklung und Abenteuer ist sie weltweit in Theatern, Unternehmen und auf Festivals unterwegs – mit eigenen Formaten, Workshops und als Spielerin. Europäische Korperarbeit und kanadische Clown-Philosophie sind in ihrer Arbeit ebenso lebendig wie japanische Erzählkunst.

Knut Kalbertodt spielt seit 18 Jahren Improtheater und ist nach vielen bewegten Theater-Stationen in Hamburg angekommen. Er ist leitendes Mitglied des Theaters „Steife BriseHamburg und kümmert sich neben seinem schauspielerischen Engagement um die Programmgestaltung und Formatneuentwicklung. Sein besonderes persönliches Interesse beim Impro-Theater gilt der Verquickung von Strukturen und Anarchismus.

Geschrieben am 14. Dezember 2017 von Carmen Below